Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 569)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Ernst von Wildenbruch an die Redaktion des »Berliner Tageblatt«. Berlin, 30. März 1904

Ich beabsichtige, gemeinschaftlich mit Erich Schmidt noch einmal in einer Reihe von Zeitungen gleichzeitig ein Schlußwort in der Angelegenheit zu sprechen, sobald ich weiß, in welcher Form rechtens die Übernahme des Grabes durch das Reich und die Frage der Erhaltung geregelt werden wird. Unter diesen Umständen sehe ich mich gegenwärtig außerstande, in Ihrer geschätzten Zeitung separat das Wort zu ergreifen … Ich ermächtige Sie aber … zu erklären, daß wir beide, Schmidt und ich, … schwerlich geneigt sein werden, in Verhandlungen einzutreten, die auf eine nachträgliche Exhumierung hinauslaufen.

(Sembdners Quelle: Block, Paul: Ernst v. Wildenbruch und das Grab Kleists. M. e. unbek. Brief Wildenbruchs. Berl. Tageblatt, 15. Jan. 1934)


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