Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 498)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Heinrich Samuel Catel. Vossische Zeitung, Berlin, 1. Juni 1811

[30. Mai 1811 im Nationaltheater Berlin: Don Quixote und Sancho Pansa] Die Posse ist, wie oben gesagt, nicht ohne Verdienst, ohne Originalität, ohne Funken von Genie. … Es tut mir leid, den ungenannten Verfasser nennen zu müssen; es geschieht keineswegs, ihn zu kränken, sondern dem Verdachte, den man hier und da auf diesen und jenen fallen ließ, zu begegnen. Ich selbst versündigte mich anfangs an einem Unschuldigen; ich glaubte die Scherben eines zerbrochenen Krugs zu entdecken. So, wie ich fehlschoß, können es mehrere. Der Vf. ist Herr Klingmann [August Klingemann, also nicht Kleist!].

(Sembdners Quelle: Gilow, Hermann: S. H. Catel, ein Lehrer H. v. Kleists. Euphorion, 1907, S. 307)


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