Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 489d)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


[F. W. Gubitz.] Morgenblatt. Tübingen, 28. Mai 1811

Berlin, 30. Apr. Eine dritte Ankündigung pantomimischer Darstellungen von Mad. Schütz bewirkte wieder einen überfüllten Saal, da zumal die Künstlerin aus den frühem Bildern alles gewählt hatte, was auf die Berliner Eindruck machte. Die altdeutsche Schule zeigte sich charakteristischer, und jede andre so gut als vorher, doch die einzige neue Darstellung, Penthesilea, nach einem Gedichte des Hrn. Heinrich von Kleist, eignete und gestaltete sich nicht, weil die Aufgabe zu verwickelt war. Auch das von Hrn. Prof. Schütz zur Erklärung gelesene Bruchstück des Gedichts langweilte, und ward zuwider durch verrenkte Sprache und gemeine Malerei im Ausdruck.

(Sembdners Quelle: Morgenblatt für gebildete Stände. Tübingen: Cotta 1811)


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