Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 474a)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Hardenberg an Geh. Kabinettssekretär Niethe. 6. Februar 1811

Der bekannte Heinrich von Kleist hat um meine Verwendung gebeten, daß ihm eine jährliche Pension von 300 Rth. in Golde, welche ihm die hochselige Königin Majestät durch die Frau v. Kleist, geborene v. Gualtieri, haben zahlen laßen und deren Vermehrung ihm versprochen worden sey, fortgesetzt und verstärkt werden möge. Inzwischen soll sich die Pension nicht auf der Pensionsliste der hochseeligen Königin Majestät befinden.

Ew. Wohlgehohren werden vielleicht näher mit der Sache bekannt seyn. Ich ersuche um gefällige Auskunft.

(Sembdners Quelle: Minde-Pouet, Georg: Kleist und die Königin Luise. Frankfurter Zeitung, 30. 11. 1911, 1. Morgenbl.


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