Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 375)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


[G. Reinbeck.] Morgenblatt, 17. Januar 1811

Über den Verfall der deutschen Bühnen und die Mittel dagegen

Eine Weihe der Kraft, einen Attila (deren Verf. [Zacharias Werner] in Rom zur katholischen Kirche übergegangen ist, und überglücklich bei der Messe den Priester bedient), ein Käthchen von Heilbronn, die geben wir Hrn. Iffland um mehr als einer Ursache willen gern preis, so wie allen den aftermystischen Wahnsinn, den eine neuere Kunstschule (wenn man sie so nennen darf) uns als das Höchste gern aufschwatzen möchte. (Daß hier den genannten Werken nicht ihre wahren, besonders ihre lyrischen Schönheiten abgestritten werden sollen, bedarf wohl keiner Erklärung.)

(Sembdners Quelle: Morgenblatt für gebildete Stände. Tübingen: Cotta 1811)


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