Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 325)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Polizeioberkommissar Eichler an den Prager Stadthauptmann Graf Kolowrat. Teplitz, 3. Mai 1809

Bei den in dem beiliegenden Schreiben des Herrn Baron v. Knesebeck und v. Pfuel angeführten Umständen, habe ich die Pässe denenselben vidiert, und säume nicht hiervon die Anzeige mit dem Beisatze zu erstatten, daß beide morgen in Prag eintreffen, wohin auch Herren v. Kleist und v. Dahlmann, welche Freunde des Herrn v. Buol sind, morgen mit dem Außiger Postwagen abreisen.

(Sembdners Quelle: Fotokopien und Originale aus dem Nachlaß Georg Minde-Pouets; heute Kleistsammlung der Amerika-Gedenkbibliothek Berlin)

[Anmerkung Sembdner: »Knesebeck hatte in seinem Gesuch geschrieben, daß [Friedrich v.] Pfuel dem in Teplitz anwesenden Herrn v. Buol-Schauenstein persönlich bekannt sei und sie beide ›in der reinsten Absicht das kaiserliche Gebiet betreten, und gerade herausgesagt, sowohl in Prag als Wien einige Geschäfte haben, die hoffentlich der guten Sache förderlich sein werden.‹«]

(Sembdners Quelle: Körner, Josef: H. v. Kleist und C. F. v. d. Knesebeck in Österreich. Mitteilungen d. Instituts f. österr. Geschichtsforschung. Bd. 38, 1920, S. 631-36)


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