Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 286a)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Johann Kaspar Manso an einen Freund. Breslau, 22. Juni 1808

Was ich zum Phöbus sage? Daß er doch mehr funkelt, als leuchtet. … Es sind in der Tat einige treffliche Aufsätze, oder richtiger, herrliche Gedanken von Adam darin, aber auch da so viel Seltsames. Insbesondere sind die dramatischen Arbeiten von Kleist … doch im ganzen höchst abenteuerlich. So etwas kann unsere Poesie unmöglich brauchen. Aber überhaupt, wo soll es zuletzt heraus mit all unserem ästhetischen Geschreibsel? Welche Menge von guten Köpfen gehört dazu, um alle unsere Journale gut zu bedienen?

(Sembdners Quelle: Meyer & Ernst, Katalog 17, Berlin 1931: Nr. 388)


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