Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 25)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Kleist, Revers. Frankfurt a. O., 17. April 1799

Nachdem Sr. Königlichen Majestät von Preußen mir Endesunterschriebenem den aus freier Entschließung und aus eignem Antriebe um meine Studia zu vollenden allerunterthänigst nachgesuchten Abschied aus Höchst Dero Kriegsdiensten in Gnaden bewilliget: so reversire ich mich hierdurch auf Höchst Dero ausdrücklichen Befehl: daß ich weder ohne Dero allerhöchsten Consens jemals in auswärtige Krieges- oder Civil-Dienste treten, noch in Höchst Dero Staaten wiederum in Königl. Kriegsdienste aufgenommen zu werden, anhalten will; dagegen ich mir vorbehalte, nach Absolvirung meiner Studia Sr. Majestät dem Könige und dem Vaterlande im Civilstande zu dienen. Diesen wohlüberdachten Revers habe ich eigenhändig ge- und unterschrieben.

(Sembdners Quelle: Kleist, H. v.: Werke. Im Verein m. G. Minde-Pouet u. R. Steig hrsg. v. E. Schmidt. Bd. 5: Briefe, hrsg. v. G. Minde-Pouet. Leipzig (1905), S. 39)


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