Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 213a)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Karl August Böttiger, Bericht für Cotta. Januar 1808

Es ist fast kein bedeutender Ort im nördlichen Deutschland, wo nicht mit diesem Jahr 1808 ein neues Journal erscheint oder doch erscheinen soll … In Dresden, wo aus vielen Gründen weit mehr gelesen als geschrieben wird, geben zwei dort privatisierende Männer, Heinrich von Kleist und Adam Müller, ein Journal in Monatsheften heraus, das für die Kunst bestimmt den Titel Phöbus führt. Ein bemittelter Freund kritischer Prüfung und höherer Kunstansicht gibt die Fonds dazu, da dies Journal auf[1] Kosten der Herausgeber erscheint. Es soll, damit die dazu gehörigen Kupfer nicht gebrochen werden dürfen, sehr splendid in Quart gedruckt werden. Der Jahrgang kostet im Subskriptionspreis 10 Taler, die beim Empfang des Februar-Heftes entrichtet werden sollen …

  1. Sembdners Handexemplar: »eigene [Wartusch 11. 2. 1997]

(Sembdners Quelle: Weiss, Hermann F.: Neuentdeckte Phöbus-Spuren. In: Zeitschr. f. Dt. Philologie 108/1989, S. 167f.)


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