Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 15b)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Wilhelm von Pannwitz. Tagebuch aus dem Feldzug in Polen, 9. Februar 1793

Gestern abend erhielt ich die traurige Nachricht vom Ableben der ewig teuren Tante [Kleists Mutter]. Großer Gott, das kam unerwartet. Wir verlieren unendlich durch ihr, denn nun sind alle die schönen Verhältnisse, in denen ich durch ihr in Frankfurt stand, weg, da Tante Massow jetzt vermutlich nicht in Frankfurt bleiben wird … Ich verdanke der Verstorbenen unendlich viel, und Leopolden [Kleists Bruder, der später in den Feldzug rückte], wenn er zum Regiment kommt, will ich es gewiß nach Kräften vergelten, was ich ihr nie verdanken konnte.

(Sembdners Quelle: Schönfeldt, Ernst v.: Aus bewegter Zeit. Tagebuchblätter u. Briefe aus d. poln. Unruhe 1793-94. Zeitschr. d. Histor. Ges. f. d. Prov. Posen.Jg. 19, Posen 1904, S. 254)


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