Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 121a): Unterschied zwischen den Versionen

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''(Bülow, Eduard v.: H. v. Kleists Leben und Briefe. Berlin 1848, S. 41)''
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''(Sembdners Quelle: Bülow, Eduard v.: H. v. Kleists Leben und Briefe. Berlin 1848, S. 41)''
  
 
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Aktuelle Version vom 6. Dezember 2013, 08:02 Uhr

Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Überlieferung (Bülow 1848)

Also zerstört, verließ der Dichter [zum zweitenmal] Paris ohne Paß und begab sich zu Fuße auf den Weg nach Boulogne sur mer. Als er eine Strecke weit gegangen war, begegnete er einem Haufen Konskribierter, und gab sich vergebene Mühe, für einen derselben als gemeiner Soldat einzutreten.

Zu seinem Glücke traf er noch kurz vor Boulogne mit einem ihm bekannten Chirurgien-Major zusammen, auf dessen verwunderte Frage, was er da zu tun habe, er ihm erzählte, er laufe ohne Paß herum. Der Franzose schilderte ihm mit Entsetzen, welche Lebensgefahr er untergehe, indem in Boulogne noch unlängst unter ähnlichen Verhältnissen ein preußischer Edelmann als vermeinter russischer Spion erschossen worden sei, und nahm ihn unter seinem Schutze, als seinen Bedienten, mit nach der Stadt. [LS 122a]

(Sembdners Quelle: Bülow, Eduard v.: H. v. Kleists Leben und Briefe. Berlin 1848, S. 41)


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