Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 86)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Überlieferung (Bülow 1848)

Kleist ging zuerst nach Jena, wo er von Schiller gut empfangen ward, und gleich darauf nach Weimar zu Goethe, der ihm zwar sehr freundlich begegnete, in der Folge jedoch seinen zerbrochenen Krug so unpassend in mehrere Akte geteilt aufführen ließ, daß er jede Wirkung des Stückes, wie sie auf andern Bühnen stattfand, selbst vernichtete.

(Sembdners Quelle: Bülow, Eduard v.: H. v. Kleists Leben und Briefe. Berlin 1848, S. 29)

[Anmerkung Sembdner: »Ein persönliches Zusammentreffen mit Goethe oder Schiller (beide damals in Weimar) ist sonst in keiner Weise belegt.«]


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