Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 530c)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Henriette Vogel an Amöne Schultze, 21. November 1811

Recht viel möchte ich Dir schreiben, wenn dadurch Dein Schmerz über meinen Verlust, den ich so stolz und betrübt bin vorauszusehen, gehoben werden könnte. Da dies aber nicht der Fall sein würde, soviel ich Dir auch schreiben möchte, und die Zeit mich drängt, so sage ich Dir nur so viel, daß mein Tod mir ganz allein zuzuschreiben ist. … Kleist erinnert sich Deiner mit vieler Teilnahme.

(Sembdners Quelle: Minde-Pouet, Georg: Kleists letzte Stunden. Teil r (mehr nicht ersch.): Das Akten-Material. Berlin 1925, S. 62. – Häker, Horst: Zn einigen Bekanntschaften Adam Müllers und Heinrich von Kleists in den Jahren 1810/11. In: Euphorion 1990, S. 367-396)


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