Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 503c)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Rudolf Köpke an Friedrich von Üchtritz. Berlin, 27. März 1866

Die Antwort ist bald genug gegeben; die Tatsache ist mir durchaus neu, und nirgends bin ich ihr begegnet. … Auch der alte General Pfuel, der letzte noch lebende Freund Kleists, der mancherlei zu erzählen weiß von abhanden gekommenen Tragödien, Robert Guiskard, Leopold von Österreich, weiß davon nichts. Gewiß also würde alles, was Sie davon erkundet haben, hoch willkommen sein, Sie würden der literarisch forschenden Welt geradezu eine neue Tatsache mitteilen, die beweisen würde, daß die Akten über den unglücklichen Dichter immer noch nicht geschlossen seien: also zögern Sie ja nicht, der Welt mitzuteilen, was Sie darüber wissen, und je ausführlicher, je besser.

(Sembdners Quelle: Üchtritz, Maria v.: Erinnerungen an Friedrich v. Üchtritz und seine Zeit in Briefen von ihm und an ihn. Leipzig 1884, S. 344)


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