Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 430c)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Achim von Arnim an Kleist. November 1810 (blieb ungedruckt)

Schreiben an den Herausgeber dieser Blätter

Sie versichern mir, daß Sie sich aus einer späteren zum Abdruck eingesandten Erklärung vom Verfasser des zweiten Aufsatzes über Kraus völlig überzeugt haben, daß der Ungenannte dem Verfasser des ersten [Adam Müller] durch die Zusammenstellung mit dem Verfasser der Feuerbrände [Fr. v. Cölln] nicht habe schaden wollen, daß Sie aber ohne Störung Ihrer Leser diese weiteren Verhandlungen … nicht mitteilen können und doch allen Teilen gerecht sein möchten. Da die beiderseitigen Aufsätze gedruckt vor jedermanns Augen liegen, so kann jeder entscheiden, auf wessen Seite die Ursache des Mißverständnisses gelegen. … Ich glaube durch diese Erklärung jene öffentliche Verhandlung, an welcher nur wenige Teil nehmen können, billig und gerecht zu schließen, indem ich dem Ungenannten durch rücksichtslose Nennung meines Namens Gelegenheit gebe, alle etwaigen Gegenerinnerungen unmittelbar an mich zu senden.

Ludwig Achim von Arnim.

(Sembdners Quelle: Steig, Reinhold: H. v. Kleists Berliner Kämpfe. Berlin u. Stuttgart 1901, S. 64)


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