Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 231)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Ludwig Uhland an Karl Mayer. Tübingen, 28. Februar 1808

Der neue Phöbus hat sich von außen und innen trefflich eingestellt. Eine Skizze nach einem Gemälde Deines Oncles, die Erscheinung des Engels bei dem Grabe vorstellend; ein bisher ungedrucktes Gedicht von Novalis; treffliche Fragmente aus einem Trauerspiel Kleists: Penthesilea; Bemerkungen über dramatische Kunst von Ad. Müller usw. enthält das erste Heft. Schade, daß ich es nicht lesen, sondern nur durchblättern und einiges vorlesen hören konnte. Die Herausgeber kündigen an, daß sie sich auch von Goethe Beiträge zu versprechen haben; sie bieten, wenn ich nicht irre, 30 Taler für den Bogen, was ein äußeres Zeichen ist, daß sie nichts Gemeines aufnehmen werden.

(Sembdners Quelle: Uhlands Briefwechsel. Hrsg. v. J. Hartmann. Bd. 1, Stuttgart u. Berlin 1911, S. 76f.)


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