Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 106)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Fouqué, Die drei Kleiste (1821)

Der Jüngling kam - das Wie ist mir unbewußt - in Verhältnisse zu Wieland, der ihn ermunterte, seine poetische Bahn fürder zu schreiten, wodurch natürlicher Weise Heinrich in eine polemische, beinahe feindselige Stellung gegen alles geriet, was der damals sogenannten neuen Schule angehörte, oder von ihr zu Tage gefördert ward. Was irgend Heinrich erfaßte, erfaßte er mit gewaltiger Liebe und Kraft, aber eben deshalb auch mit einer gewissen Ausschließlichkeit, die ihn oftmals verhinderte, das Gute und Schöne auf den Bahnen anderer zu bemerken, oder doch gehörig zu würdigen.

(Sembdners Quelle: Fouqué, Friedrich de la Motte-: Die drei Kleiste. Zeitung f. d. eleg. Welt, Nr. 245-253, 20.-28. Dez. 1821)


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