Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 102)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Nach Pfuels Erzählung (Bülow 1848)

Von Weimar begab sich Kleist im Jahr 1804 [1803] nach Dresden, um an seinem liebsten Trauerspiele, Robert Guiskard, weiter zu dichten, dessen Bruchstücke Wieland so sehr entzückt, und das er in seinem Unmute bereits zweimal vernichtet hatte. Hier traf er auch mit seinem Freunde von Pfuel zusammen, und soll ihm Kleist eines Abends, als Pfuel Zweifel an seinem komischen Talent geäußert, die drei ersten Szenen des schon in der Schweiz begonnenen Lustspiels »Der zerbrochene Krug« diktiert haben. [LS 108]

(Sembdners Quelle: Bülow, Eduard v.: H. v. Kleists Leben und Briefe. Berlin 1848, S. 38)


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