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	<title>Brief 1809-06-13 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in KleistDaten</subtitle>
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		<id>http://www.kleistdaten.de/index.php?title=Brief_1809-06-13&amp;diff=11320&amp;oldid=prev</id>
		<title>WikiSysop am 12. August 2011 um 13:18 Uhr</title>
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		<updated>2011-08-12T13:18:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Prag]], 13. [[Juni]] [[1809]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absender: [[Kleist, Heinrich von|Heinrich von Kleist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adressat: [[]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teuerster Herr v. Schlegel,&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Durch den Obristburggrafen, H. Grf. v. Wallis, ist ein Gesuch, das H. v. Dahlmann und ich, um die Erlaubnis, ein Journal, oder eigentlich ein Wochenblatt, unter dem Titel: Germania, herausgeben zu dürfen, bei der Regierung eingereicht hatten, Sr. Exz. dem H. Grf. v. Stadion vorgelegt worden. Was dieses Blatt enthalten soll, können Sie leicht denken; es ist nur ein Gegenstand, über den der Deutsche jetzt zu reden hat. Wir vereinigen uns beide, H. v. Dahlmann und ich, Sie zu bitten, bei dem H. Grafen, durch Ihre gütige Verwendung, das, was etwa nötig sein möchte, zu tun, um die in Rede stehende Erlaubnis, und zwar so geschwind, als es die Umstände verstatten, zu erhalten. Diesem Gesuch fügen wir noch ein anderes bei, das uns fast ebenso wichtig ist: nämlich uns gefälligst mit Beiträgen, oder wenigstens mit &amp;lt;i&amp;gt;einem&amp;lt;/i&amp;gt; vorläufig zu beschenken, indem wir durch die Anerbietungen des Buchhändlers ziemlich imstand sein werden, sie so gut, wie ein anderer, zu honorieren. Es versteht sich von selbst, daß wir (falls die Einsendung nicht zu stark wäre) sogleich eines der ersten Blätter damit ausschmücken würden; weniger um Sie zu ehren, was Sie nicht bedürfen, als uns und unser Institut. Überhaupt will ich mit der Eröffnung desselben weiter nichts - (denn ihm persönlich vorzustehen, fühle ich mich nur, in Ermangelung eines Besseren, gewachsen) als unsern Schriftstellern, und besonders den norddeutschen, eine Gelegenheit zu verschaffen, das, was sie dem Volke zu sagen haben, gefahrlos in meine Blätter rücken zu lassen. Wir selber nennen uns nicht; und mithin auch keinen anderen, wenn es nicht ausdrücklich verlangt wird. Indem wir bald einer gütigen Antwort entgegensehen, schließe ich mit der Versicherung meiner innigen Verehrung und Liebe, und bin,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Herr von Schlegel,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ihr gehorsamster&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Heinrich v. Kleist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Prag, den 13. Juni 1809 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Kleine Seite, Brückengasse Nr. 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;Nachschrift.&amp;lt;/i&amp;gt; Das Hauptquartier des östr. Korps, das in Sachsen eingerückt ist, ist am 10. d. in &amp;lt;i&amp;gt;Dippoldiswalde&amp;lt;/i&amp;gt; gewesen. Thielmann,&amp;lt;/i&amp;gt; der in Dresden kommandiert, hat eine fulminante Prokl. an die Sachsen erlassen. Auch das braunschweigsche Korps ist in Sachsen, und Nostitz, mit seinem Haufen, in Bayreuth eingefallen. Diese Bewegungen können Schill vielleicht retten. Schill hat sich vor dem fr. Gen. Gratien nach &amp;lt;i&amp;gt;Stralsund&amp;lt;/i&amp;gt; zurückgezogen, und Schiffe genommen, um nach Rügen zu gehen. 900 Dänen (was sagen Sie dazu?) haben sich mit dem Gen. Gratien vereinigt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zu den Übersichtsseiten (Personen, Orte, Zeit, Quellen)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Personen]]  |  [[Orte]]  |  [[Werke]]  |  [[Briefe]]  |  [[Jahresübersicht]]en  |  [[Quellen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
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